Wie gewonnen, so zerronnen - 2:3 und 1:3 (<#field:views#>)

Volleyball, Bezirksliga, Herren Hobbyliga

23
Jan
2014
Wie gewonnen, so zerronnen - 2:3 und 1:3
SV Einheit Borna - Krostitzer SV II
1:3
23:25, 22:25, 25:15, 18:25
Sporthalle Dinterschule, 04552 Borna
10 Zuschauer, 89 Spielminuten
SV Einheit Borna - TSV 76 Leipzig III
2:3
25:22, 27:25, 22:25, 14.25, 9:15
Sporthalle Dinterschule, 04552 Borna
20 Zuschauer, 112 Spielminuten

Eigentlich sind wir ja angetreten, bei Bestbesetzung sechs Punkte zu holen.

Wir sind angetreten. Wir hatten Bestbesetzung. Aber: Woran hat es nun gelegen?
Es begann eigentlich auch perfekt. Der Gegner ging in Führung und behielt diese auch bis zum letzten Drittel. Dann eroberten wir diese und gewannen diesen Satz mit drei Punkten Vorsprung. Sowas ist doch für das Selbstvertrauen eigentlich gut. Und im zweiten Satz machten wir es gleich besser, denn wir mussten nicht erst einen Rückstand hinterherhecheln. Der Part gestaltete sich ausgeglichen bis zum Ende. Und an diesem Ende hatten wir wieder die Nase vorn. Doch nun hatte sich der Gegner besser auf unser Spiel eingestellt. Diesmal gelang es uns eben nicht, einen Rückstand wettzumachen. Wir waren zwar immer knapp dran, aber am Ende fehlten uns drei Punkte. Und was noch schlimmer war, mit dem Satz verloren wir auch unser Selbstbewusstsein. Denn danach haben wir uns blamiert, denn wir wurden deklassiert. Das Problem war, dass die Leipziger unsere Mängel konsequent bestraften. Und unsere Mängel bestanden in der Abwehr. Schon der Block war löchrig. Eine Hinterfeldabwehr war in dem Spiel nicht zu erkennen. Das hieß, wenn der Ball am Netz durch war, war er auch im Feld. Im Tie Break wurde es auch nicht besser und das 9:15 war das Resultat. Zwei Sätze gewonnen – Spiel zerronnen.

Im vergangenen Heimspieltag hatten wir ja eine Auferstehung. Und ich glaubte auch diesmal daran. Und es sollte auch lange gut aussehen, denn wir begannen richtig gut. Wir hatten zeitweise sechs Punkte Vorsprung. Doch als wir aus einen 20:13 Vorsprung ein 23:25 daraus machten, schwante mir einiges. Aber es keimte erneut Hoffnung, denn wir drehten einen 7:10 Rückstand in einen 20:16 Vorsprung. Aber wieder zerronn der Vorsprung und es wurde ein 22:25. Was dann allerdings passierte, verschlug mir die Sprache und diese habe ich jetzt erst wieder bekommen.
Ohne die Nummer 1 und vielleicht mit etwas viel Nachlässigkeit des Rivalen wurde dieser förmlich zerlegt. Vor Allem im Mittelteil, als wir von 12:8 auf 18:10 davonmarschierten, war der Satz gegessen. Es sah nun aus, als ob die Krostitzer den Part hergaben, denn diesmal brachten wir ihn auch ordentlich nach Hause. Nun wurde es lange ein Schlagabtausch. Aber, als wir von 12:14 in 13:20 Hinterhand gerieten, gaben wir wieder alles aus der Hand und ein 18:25 war die Folge.

Fazit:
Damit blieben von den sechs anvisierten Punkten ein einziger in Borna.
Es zeigte sich unser Dilemma. Es wird einfach nicht miteinander geübt. Und so entstehen zwangsläufig Fehler in der Koordination miteinander. Dies offenbarte sich ganz deutlich beim Blockverhalten, beim vorderen Zusammenspiel und auch im erwähnten Hinterfeldspiel. Dass unsere Angriffe teilweise grundlos im Aus landeten, ist hier nur nebenbei erwähnt.

Geschrieben von: Gert Fischer
Es spielten gegen Krostitzer SV II: Ronny Lachmann; Olaf Eberhardt; Sebastian Schroth; Denny Büttner; Richard Bachmann; Frank Rüger; Vincent Siemann; Thomas Franz; Tom Trampenau und Christopher Richter
Es spielten gegen TSV 76 Leipzig III: Ronny Lachmann; Olaf Eberhardt; Sebastian Schroth; Denny Büttner; Richard Bachmann; Frank Rüger; Vincent Siemann; Thomas Franz; Tom Trampenau und Christopher Richter