Versöhnlicher Abschluss (<#field:views#>)

Volleyball, Bezirksliga Leipzig, Herren Hobbyliga

14
Apr
2014
Versöhnlicher Abschluss
SV Lok Engelsdorf I - SV Einheit Borna
2:3
25:14, 21:25, 13:25, 25:17, 13:15
Czermarks Garten
10 Zuschauer, 88 Spielminuten

Wie viele 3:2 Spiele haben wir gegen diese Truppe abgeliefert. Das ging schon in der 2. Bezirksklasse los, als sie noch als Lok Engelsdorf II spielten. Wie viele Emotionen haben diese Fights gesehen. Und wie viele Tie- Breaks gingen da auch mit 15:13 aus. Meistens auch noch für Engelsdorf. Also war es wohl folgerichtig, dass auch diese Auseinandersetzung ein Fünfsatzkrimi werden sollte, obwohl wir uns in diesem Abschiedsspiel aus dem aktiven Volleyball auf ein 0:3 eingestellt hatten. Nach den ersten 17 Minuten sah es mit 14:25 gegen uns sogar wie ein Debakel aus. Der Kapitän war mitten in diesem Satz beim 9:17, als er ein Timeout nahm, schon am Rande eines Ausrasters. Als es 11:22 stand, versuchte er es nochmal mit einer Auszeit, doch das Endergebnis ist bekannt. Aber wir wollten uns ja ordentlich, sprich politisch korrekt, vom Renngeschehen verabschieden. Vielleicht nahmen uns die Mannen um Steffen Bischoff, welcher als Spielertrainer auf der Liberoposition agierte, auch nicht mehr ganz so ernst. Es stand schon wieder 10:5 für seine Leute, aber schon beim 13:10 für sie, begannen die L.E.-Dorfer nervös zu werden und unterbrachen das Spiel für 30 Sekunden. Doch wir fingen an, deren Fehler immer besser zu nutzen wussten und Eigene zu vermeiden und beim 16:16 hatten wir sie in der Ecke. Um 14:42 Uhr schenkte uns die Klapptafel mit 25:21 den Satz. Und nun begann der geneigte Zuschauer einen Satz zu sehen, der das Wort Volleyball eher nicht verdiente. Das Gute daran war das Ergebnis darin. Nach erneuten 17 Minuten stand es 25:13 für uns. Was Engelsdorf in diesem Satz auch rumgurkte? Für uns war’s gut. Aber sie fingen sich wieder und zumindest Claudia und ich wussten spätestens beim 5:9, dass es ein Fünfer werden musste. Am Ende bestätigte sich meine Vorahnung zum 17:25. Damit hatten wir beim letzten Akt des Teams und eben auch wieder gegen Lok Engelsdorf das Satzlimit wieder mal voll ausgeschöpft. Im Protokoll hat der Schreiber von Dommitzsch zwar im Tie Break unter „Punkte beim Seitenwechsel“ 0:8 eingetragen, aber wenn ich das Protokoll richtig lese, wurde beim 8:4 gewechselt. Engelsdorf kam jedoch nochmal von 7:10 auf 9:10 heran, sodass der Schrother unterbrach. Wir wollten es spannend halten und ließen die Engelsdorfer von 10:14 auf 13:14 heran stürmen. Unser Kapitän unterbrach erneut das Spiel. DEN wichtigen Schlusspunkt setzten wir diesmal.

Fazit:
Eigentlich wollte der Schrother, wenn Ewald dabei gewesen wäre, eine ganz andere Aufstellung mit einem ganz anderen Libero bringen. Dann hätten wir sogar mit dem verkorksten ersten Durchgang einen Dreier geholt. Da bin ich mir im Nachhinein mit Claudia sicher. Aber ein Zweier zum Abschluss ist auch nicht schlecht. Damit endete um 15:40 Uhr MESZ in Leipzig die Laufbahn eines meist erfolgreichen Teams. Denny und der Schrother beginnen in ABG; Richard und Christof Jungnickel gehen zu den Lausbuben; Christopher geht nach Rötha und Maik Wolf; bei den Anderen habe ich keine konkrete Info und ich gehe in den verdienten VB-Managerruhestand.

Geschrieben von: Gert Fischer
Es spielten: Sebastian Schroth (C); Thomas Franz; Olaf Eberhardt; Denny Büttner (L); Richard Bachmann; Frank Rüger; Tom Trampenau und Christopher Richter