Neue Trikots brachten Glück – 3:0 gegen Suhl (<#field:views#>)

Volleyball, Regionalliga Ost, Regio History Team

27
Sep
2015
Neue Trikots brachten Glück – 3:0 gegen Suhl

Zusammenfassung
SV Einheit Borna - VfB 91 Suhl II
3
:
0
26
:
24
25
:
11
25
:
21
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regionalliga Ost
Glück-auf-Sporthalle Borna
27 Sep 2015
120
Zuschauer
73
Minuten
Es war schon ein besonderer Heimspieltag, der 27. September 2015. Nicht nur, weil es das erste Heimspiel der Saison war, sondern weil es zusätzlich neue Trikots vom Hauptsponsor Betonwerk Bad Lausick gab. Geschäftsführer Joachim Czichos überreichte das neue Outfit höchst persönlich und oben drauf gab es neue Sporttaschen, damit die Ausrüstung auch sicher und komfortabel verpackt werden kann. Vielen Dank an dieser Stelle für diese großartige Unterstützung. Doch es gab noch mehr Neuigkeiten. Pünktlich zum wichtigen Heimspiel war Libera Lisa Winkler wieder im Kader, zumindest reichte es kräftemäßig zu 50% Einsatzzeit. Eine weitere Rückkehrerin stand auch parat. Casey Franke gab ihr Regionalligadebut auf der Außenposition. Nach der Geburt ihrer Tochter und einer überwundenen Rückenverletzung möchte sie gern aushelfen, wenn sie gebraucht wird, wie an diesem Sonntag. Eines vornweg, beide machten einen tollen Job und ließen Einheit stärker werden. Vorm Spiel stellte unser beliebter Hallensprecher Thomas Michael beide Teams kurz vor und ein spannendes Spiel wartete auf die gut 120 stimmungsvollen Zuschauer.

Im ersten Satz starteten die Bornaerinnen sichtlich nervös. „Die ersten Annahmen sprangen weg und dann scheiterten wir am gegnerischen Block. So stellt man sich einen Start natürlich nicht vor“, ärgertete sich Schroth nach dem 3:7. Doch dann kamen seine Spielerinnen langsam in Fahrt und ließen den VfB nicht noch weiter davonziehen (8:12). Dennoch war das Bornaer Spiel weiterhin von zahlreichen Stockfehlern geprägt. Über die aufschlagstarken Christin Bobilow und Jessika Richter gelang beim 16:17 der Anschluss. Der VfB versuchte schnell über seine Außenangreiferinnen zu spielen und stellte die Bornaer Abwehr vor größere Probleme. Beim 19:21 kam Constanze Thomas ins Spiel, um den Block zu verstärken, doch der notwendige Ruck in der „Money Time“ (entscheidende Satzphase) blieb aus und Suhl stand beim 19:23 kurz vorm Satzgewinn. Schroth brachte nun Casey Franke, was sich in der Feldabwehr als Glücksmoment erweisen sollte. Mit dem Rücken zur Wand ergriff die ehemalige Libera die Initiative und rettete zwei druckvolle VfB-Angriffe. Das gab den erhofften Ruck im Team, mit Klupsch im Aufschlag gelang der Ausgleich zum 23:23. Unter tobendem Beifall gab es trotzdem den ersten Satzball für den Aufsteiger aus Thüringen. Einheit behielt die Nerven, konterte und gute Stockmeier-Aufschläge verhalfen zum 26:24 Satzgewinn.

Das war knapp und unnötig, denn Einheit war sichtbar überlegen. Glücklicherweise wurde der verkorkste erste Satz noch gerettet. Das sollte nun Sicherheit für den weiteren Spielverlauf geben. Klupsch legte mit klugen Aufschlägen zum 3:0 vor. Dann erhöhte Stockmeier mit langen Floats auf 6:1. Der VfB war jetzt sichtlich angeschlagen und wackelte in der Annahme gehörig. Einheit hatte somit leichtes Spiel und konnte endlich seine Angriffsstärke ausspielen. Jessika Richter, erfolgreichste Aufschlägerin des Tags, servierte klug in die Schnittstellen zum 10:2. Die Dankebälle um Libera Winkler kamen nun zuverlässig vor, so dass Maria Schulze und Bobilow mit mehreren Kombinationen spektakulär punkten konnten. Gepaart mit Claudia Breitkreuz im Aufschlag gelang somit die komfortable 17:5 Führung. Durch Konzentrationsverlust ergatterte Suhl die nächsten vier Punkte zum 17:9. Doch Einheit blieb dominant und siegessicher. Durch gute Aufschlagserien und verunsicherte Suhlerinnen gelang der 25:11 Satzgewinn.

In der Pause erinnerte Trainer Schroth ans Gotha-Spiel im Januar. Auch da führte Borna klar mit 2:0, baute den Gegner anschließend auf und ließ sich mit 2:3 vernaschen. Dies sollte heute keinesfalls wieder passieren, appellierte Schroth. Der Satz startete im K1 mit einer guten Annahme, die durch Klupsch und Richter schnell über Mitte abgeschlossen wurde. Hinten im Aufschlag gab es wiederum starke Aufschläge der Delitzscherin zum 5:1. Die Luft schien raus bei Suhl, doch der VfB konterte aus dem Nichts zum 5:6 und die Vorentscheidung wurde verschoben. Nach starken Schulze-Aufschlägen und einer 8:6 Führung landete Bobilows Ellenbogen an Breitkreuz’ Nase. Auszeit beim 8:8, um das Nasenbluten unter Kontrolle zu bringen. Suhl dann zielbewusst mit einem Serivce auf die angeschlagene Außenangreiferin. Franke kam für Breitkreuz in die Partie und musste jetzt auch am Netz ihr Können zeigen. Die Kesselshainerin hielt auch hier mehrfach den Ball im Spiel und über Diagonal verwandelte Schulze druckvoll. Es blieb eine enge Kiste mit leichten Vorteilen für Borna. Beim 17:15 gab es den Rückwechsel und Breitkreuz arbeitete sich mit guten Annahmen zurück ins Match. Auch Constanze Thomas kam beim 20:18 nochmal für Richter aufs Feld und lag bei ihren Angriffen goldrichtig. Das 22:19 sollte reichen, doch Suhl schaffte den Anschluss zum 22:21. Doch dann gelangen Stockmeier starke Aufschläge, die Suhl nicht parieren konnte. Somit ging der Satz und auch das Spiel nach einem 25:21 an Borna, ganz zur Freude des Teams, der Fans und Unterstützer des SV Einheit Borna.

Fazit: Oh, wie ist das schön - Oh, wie ist das schön - Drei Punkte für Borna - So schön, so schön! Besser lässt sich dieser Heimspieltag nicht beschreiben. Hallenwart, Hallensprecher, Fotograf, Fans und natürlich Spielerinnen und Trainer haben sich den Saisonauftakt vor heimischem Publikum herbeigesehnt. Endlich wieder Volleyball und endlich wieder wichtige Erfolge feiern wie gegen Suhl. „Wenn man die Klasse halten möchte, muss man diese Spiele gewinnen. Das hat mein Team heute getan und unter den aktuellen Bedingungen war das eine großartige Leistung. Casey und Lisa haben sich nach langen Auszeiten super eingebracht und das Team hat die Rückkehrerinnen bestens unterstützt. Auch den kurzzeitigen Knockout von Claudia haben wir gut weggesteckt und uns nicht beirren lassen. Ich bin mit den drei Punkten sehr zufrieden“, fasst Trainer Schroth zusammen. „Dass spielerisch noch Luft nach oben ist, ist allen im Team bewusst und wir werden bis zum Meiningen-Spiel daran arbeiten. Jetzt freuen wir uns erstmal über den wichtigen Sieg“, gibt sich Schroth kämpferisch.

Geschrieben von: Sebastian Schroth
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Claudia Breitkreuz, Casey Franke, Lisa Winkler (L), Sandra Stockmeier, Maria Schulze, Christin Bobilow, Jessika Richter und Constanze Thomas.
Kommentare:
29
Sep
2015
18:55

Wiebke A.  

Ein Vergleich mit Gotha-Spiel ist meiner Meinung nach etwas unpassend. Gotha damals war spielerisch deutlich bis sehr deutlich stärker als Suhl vorgestern.. Aber auch Borna sah damals (vor allem in Angriff) viel stärker aus. Doch so eine Abwehrleistung wie Gotha gezeigt hat, habe ich persönlich noch nie im Leben gesehen. Dass Suhl sich im Laufe der Saison noch steigern wird ist wohl allen klar, doch viel stärker wird diese Mannschaft meines Erachtens nach nicht sein. Und insgesamt scheint das Niveau der Regionalliga in dieser Saison nicht so hoch sein wie in der 14/15.

LG aus Grimma,
Wiebke

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