Tabellenführer Paroli geboten (<#field:views#>)

Volleyball, Regionalliga Ost, Regio History Team

14
Jan
2018
Tabellenführer Paroli geboten

Zusammenfassung
SV Einheit Borna - Dresdner SSV
1
:
3
22
:
25
20
:
25
26
:
24
15
:
25
 
 
 
 
 
 
Regionalliga Ost
Glück-auf-Sporthalle Borna
14 Jan 2018
110
Zuschauer
92
Minuten
Unsere Regionalligadamen haben heute vor ca. 110 Zuschauern ein starkes Spiel gezeigt und dem Tabellenführer aus Dresden ordentlich Paroli geboten. Die gezeigte Leistung macht Hoffnung für die kommenden richtungsweisenden Spiele in der Regionalliga Ost. „Auf dieser Leistung kann man aufbauen“, fasst ein zufriedener Einheit-Coach nach dem Spiel zusammen. Einheit konnte die Schwachstellen in der Dresdner Mannschaft des Öfteren ausnutzen und drehte einen 13:21 Rückstand im dritten Satz zu seinen Gunsten. Mit mehr Stabilität und Konsequenz im Sideoutverhalten wäre ein Punktgewinn durchaus drin gewesen. So müssen Klupsch & Co mit der Erkenntnis „Wir können es doch!“ in den nächsten Wochen um die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt kämpfen.

Für Einheit startete seit längerer Zeit Laura Wünsche neben Christin Bobilow auf der Mittelblockposition. Zu Maxi Klupsch im Zuspiel gesellten sich Claudia Göbel auf Diagonal, Claudia Breitkreuz und Sandra Stockmeier auf Außen und in der Feldabwehr wirbelte Libera Alexandra Kulik. Der erste Satz startete zugleich mit zielstrebigen Aufschlägen von Stockmeier und der damit verbundenen 5:3 Führung. Doch der DSSV konterte über die bundesligaerfahrene Brandt. Deren lange Floataufschläge fielen wie ein Stein in das schier endlos anmutende Spielfeld. Erst eine perfekte Annahme der gut aufgelegten Kulik und ein mutiger Schnellangriff von Wünsche brachten den wichtigen Sideout für Borna. Im weiteren Satzverlauf blieb es bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit leichten Vorteilen für den Spitzenreiter. Beim 12:16 rief Schroth zur Auszeit, um wichtige taktische Details zurück ins Gedächtnis zu rufen. Einheit nutzte mit klugen Finten über Göbel und Bobilow die etwas starre Feldabwehr der Gäste gnadenlos aus. Doch starke Angriffe über Kreil und Sahlmann waren gewinnbringend und sicherten dem DSSV den 22:25 Satzgewinn.

Im zweiten Satz bot sich den anwesenden Zuschauern ein ähnliches Bild. Dresden servierte gefährlich in die Bornaer Schnittstellen, so dass der Spielaufbau über Klupsch erschwerte wurde. Nach erfolgreicher Feldabwehr auf Seiten des DSSV schlug deren Angriffsmaschinerie eiskalt zu. Die Folge waren Rückstände von 3:7 und 6:9. Doch dann erkannten die Aufschlag-Asse Breitkreuz und Bobilow die Schwachstellen im Dresdner Dreierriegel. Auf Mitte zündete Wünsche mehrere schöne Schnellangriffe und demonstrierte auch ihre gewonnene Blockstärke. Mit dem 16:14 stieg auch die Stimmung in der Arena spürbar an. Nach mehreren tollen Ballwechseln mit starken Rettungsaktionen von Stockmeier und Kulik war Einheit beim 20:21 immer noch der Überraschung nahe. Doch Dresdens Gumbel servierte den DSSV zur 2:0 Satzführung.

Im dritten Satz durfte Gaby Woithon ran und startete für Stockmeier auf der Außenposition. Wieder waren es die gefährlichen Aufschläge von Brandt, die Einheit mit 4:7 und 4:11 deutlich in Rückstand brachten. Stockmeier kam für Breitkreuz ins Spiel und stabilisierte die Annahme. Dies ermöglichte Klupsch mehr Variabilität im Zuspiel und so konnte die immer stärker werdende Bobilow sehenswerte Einbeiner vortragen. Klupsch und Woithon setzten erste Ausrufezeichen im Aufschlag. Dennoch lag Einheit immer noch mit 13:21 hinten. Nach starkem Angriff von Woithon kam Göbel für Wildführ zurück ins Spiel und demonstrierte Nervenstärke kombiniert mit Aufschlagdruck. Dresdens Annahme wackelte gehörig und verleitete deren Angreiferinnen zu vielen Angriffsfehlern. Einheit hingegen stand sattelfest und spielte Dankebälle über Breitkreuz und Bobilow sehenswert aus. Der DSSV war kurzzeitig überfordert. Die Stimmung in der Glück-auf-Halle kochte jetzt, doch das störte die Gäste wenig. Mit Erfahrung und ein wenig Glück gelang ihnen der Befreiungsschlag zum 20:24, was mehrere Matchbälle brachte. Doch Einheit war angestachelte und glänzte mit tadelloser Feldabwehr. Kulik, Göbel und Breitkreuz kämpften beispielhaft und vorn vollstreckte Woithon mit cleveren Angriffen. Hinten servierte Bobilow brennende Wurfgeschosse auf den total verunsicherten Dresdner Annahmeriegel. Selbst Extremsituationen brachten Einheit nicht vom Glauben ab und der DSSV-Vorsprung schmolz. Die Stimmung kochte und als Klupsch den Satz mit einer genialen Finte zum 26:24 beendete, jubelte die gesamte Tribüne.

Auf ging es in den nicht mehr für möglich gehaltenen vierten Satz. Einheit machte im Flashmodus dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Der DSSV schien auch beim 2:0 noch nicht aus der Schockstarre. Doch ein Aufschlagfehler der mutigen Klupsch befreite die Gäste. Ein offener Schlagabtausch folgte und mündete in eine 10:11 Führung für die Dresdnerinnen. Im Sinne eines Tabellenführers erhöhten sie den Druck auf Einheit und konnten mit stärker werdender Annahme wieder druckvoller agieren. Beim 12:15 nutzte Schroth die zweite Auszeit für eine taktische Unterbrechung. Doch Sahlmann und Brandt kannten im Aufschlag kein Erbarmen und brachten mit 13:19 und 15:23 die Vorentscheidung. Auch die eingewechselte Constanze Thomas konnte trotz erfolgreichen Einbeiner nichts mehr am 15:25 Satzverlust ändern.

Fazit: Einheit wird rechtzeitig vor der entscheidenden Saisonphase fit für den Abstiegskampf. „Heute gegen den Tabellenführer aus Dresden haben meine Spielerinnen gezeigt, dass sie in die Regionalliga gehören und 2014 gekommen sind, um zu bleiben. Schon gegen Erfurt electronic haben sie zwei starke Sätze gezeigt und heute noch einen drauf gesetzt. Das Team vermag es immer besser taktische Vorgaben richtig umzusetzen und die gegnerischen Schwachstellen eiskalt zu nutzen. Wir haben dem Bornaer Publikum heute eine gute kämpferische Leistung mit einigen Highlights geboten. Darauf gilt es jetzt aufzubauen und schon gegen Jena den fünften Saisonsieg einzufahren. Darauf wird jetzt alles ausgerichtet. Ein großes Lob geht heute an Christin Bobilow, die nicht nur starke Angriffe zeigte, sondern mit ihren fantastischen Aufschlägen den vierten Satz erst ermöglichte. Eine starke Anfangsphase zeigte Laura Wünsche, die damit ihr großes Potential im Angriff und Block unterstrich. Zum Abschluss muss auch noch Kapitänin Maxi Klupsch erwähnt werden, die im Zuspiel stabil agierte, ihre Angreiferinnen gut in Szene setzte und für gefährliche Aufschläge sorgte.“

Geschrieben von: Sebastian Schroth
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Ina Wildführ, Laura Wünsche, Claudia Breitkreuz, Claudia Göbel, Christin Bobilow, Sandra Stockmeier, Gaby Woithon, Constanze Thomas und Alexandra Kulik (L).
Kommentare:
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Nov
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08:12

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