Sandra Stockmeier sichert Punktgewinn (<#field:views#>)

Volleyball, Regionalliga Ost, Damen I

04
Feb
2018
Sandra Stockmeier sichert Punktgewinn

Zusammenfassung
TSV Leipzig 76 - SV Einheit Borna
3
:
2
25
:
15
23
:
25
25
:
22
21
:
25
15
:
12
 
 
 
Regionalliga Ost
SH 84. Mittelschule Leipzig
03 Feb 2018
40
Zuschauer
113
Minuten
Keine Frage, MVP auf Bornaer Seite ist eindeutig Sandra Stockmeier. Die Außenangreiferin kam beim Stand von 6:9 im vierten Satz für Claudia Breitkreuz ins Spiel und sorgte für frischen Wind. Mit straffen Angriffen, einer starken Aufschlagserie und soliden Annahmen riss sie ihr Team aus dem Tal und führte Einheit zum wichtigsten Satzgewinn der bisherigen Saison. Denn der damit verbundene Punktgewinn könnte in der Endabrechnung von enormer Bedeutung sein. Denn trotz TSV-Sieg im Tiebreak konnte der Rivale aus Leipzig-Grünau nur einen Punkt statt drei aufholen. Damit gelang die angestrebte Wiedergutmachung allerdings nicht. Ein Grund könnte auch das berufsbedingte Fehlen von Christin Bobilow sein, die bisher ihre beste Saison im Einheit-Trikot spielt und zur Führungsfigur der Bornaerinnen gereift ist. Ihre straffen Einbeiner, die gute Blockarbeit und die klugen Finten haben im Bornaer Spiel gefehlt und konnten nicht kompensiert werden. Trotz enttäuschender Niederlage werden die Köpfe nicht in den Sand gesteckt, sondern mit neuer Kraft in Lichtenstein angegriffen. Bis dahin müssen sich alle Spielerinnen reflektieren und das eigene Engagement hinterfragen. Erfolg kommt von Arbeit und nicht von Wunschdenken. Das muss wieder in die Köpfe rein.

In der TSV-Arena waren einige Bornaer Fans vertreten, welche das kürzeste Auswärtsspiel der Saison genutzt haben, um ihr Team anzufeuern. An mangelnder Unterstützung lag es definitiv nicht, die war wieder beispielhaft. Vielen Dank an unsere tollen Fans. Der Funke schien aber nicht auf die Bornaerinnen übergesprungen zu sein. Der erste Satz war zum Wegschauen. Abstiegskampf sieht anders aus! Beim 9:14 waren bereits beide Bornaer Auszeiten verbraucht und viele Bälle tatenlos auf Bornaer Boden gefallen. Abstimmung und Konsequenz Fehlanzeige! Dem TSV spielte das in die Karten und deren Taktik aus dem Hinspiel schien wieder aufzugehen. Nadine Sommer präsentierte sich erneut in Hochform, deren Angriffe auf Linie waren für Einheit nicht zu verteidigen. Ina Wildführ und Sandra Stockmeier sollten beim 11:20 Schlimmeres verhindern, doch mehr als ein 15:25 sprang nicht mehr heraus.

In der Satzpause wurden dann einige taktische Veränderungen besprochen, um den TSV in seinem Spielfluss zu stören. Einheits Darbietung war immer noch weit unter Normalform und so wurde auch dieser wichtige Satz zur Zitterpartie. Immerhin wurde der Block besser ausgerichtet und damit verstärkt. Nach dem 4:5 griff die neue Feldabwehrstrategie immer besser, doch die hohe Eigenfehlerquote blieb. Im Angriff gab es nun einige Akzente, hier vertraute Maxi Klupsch besonders dem Bornaer Schnellangriff, um das Spiel variabel zu gestalten. Mit 12:9, 17:13 und 22:20 lag Einheit immer leicht in Führung. Zwei Aufschlagserien von Claudia Breitkreuz und Constanze Thomas waren letztendlich das Zünglein an der Waage und brachten den viel umjubelten 25:23 Satzgewinn.

Der dritte Satz verlief dann auf Augenhöhe und keines der Teams konnte sich wirklich absetzen. Einheit hatte es nun immerhin geschafft, den TSV in seiner erfolgreichen Spielweise entscheidend zu stören und auch Bornas Aufschläge wurden präziser. Die Abstimmung klappte besser. Beide Teams kämpften zum Satzende hin um jeden Ball und wollten diesen Abschnitt für sich entscheiden. Beim 22:21 konnte Einheit sogar in Führung gehen. Doch unerklärlicherweise wurde bei den TSV-Aufschlägen von Corinna Schulze nicht mehr konsequent in der Annahme gearbeitet und der Satz gefühlt mit 21:25 abgeschenkt.

Nach dem hart umkämpften und bereits geschilderten vierten Satz sollte nun der Tiebreak über Sieg oder Niederlage entscheiden. Einheit konnte die besprochene Feldabwehrstrategie nicht gut umsetzen und leistete sich Fehler in der Blockarbeit. Auszeiten beim 1:3 und 1:5 sollten die TSV-Erfolgswelle abebben lassen. Abermals war es Stockmeier, die mit einer Aufschlagserie für neuen Schwung und die 10:9 Führung sorgte. Nun war alles noch möglich und der sechste Saisonsieg in Reichweite. Doch einfache Fehler und falsche Entscheidungen halfen dem TSV das Spiel zu ziehen. Mit der souveränen Sommer im Aufschlag wurde seitens des TSV nochmal alles rausgeholt und der Heimerfolg besiegelt (12:15).

Fazit: Im Grunde ist diese Niederlage symbolisch für den bisherigen Saisonverlauf. Einheit lässt Überzeugung, Souveränität und Stabilität vermissen. Dinge, die in der Rückrunde der vergangenen Saison richtig gut funktioniert hatten. Auf der anderen Seite stand der TSV Leipzig mit dem Rücken zur Wand, hat leidenschaftlich gekämpft und aus deren misslicher Lage das Beste gemacht. Immerhin fehlt seit einiger Zeit Stammzuspielerin Krissi Hahn. Respekt an Leipzig, wie sie deren Ausfall kompensieren und mutig zur Sache gehen. Als fairer Sportler muss man dem Gegner an dieser Stelle gratulieren und den verdienten Erfolg anerkennen. Der Bornaer Blick richtet sich nun nach vorn auf das Spiel in Lichtenstein. Alle müssen sich hinterfragen und mit neuem Schwung gegen den SSV antreten.

Geschrieben von: Sebastian Schroth
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Ina Wildführ, Claudia Breitkreuz, Claudia Göbel, Maria Mateev (L), Sandra Stockmeier, Gaby Woithon, Jessika Richter, Constanze Thomas und Alexandra Kulik (L).
Kommentare:
11
Apr
2018
10:28

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04
Feb
2018
23:39

I.W.  

Dem kann ich nur gegen halten, dass die Mienen auf dem Spielfeld ernst waren. Als Auswechselspieler habe ich lediglich bei viel zu langen Spielwechseln, die leider stets gegen Borna entschieden worden, die Arme vor Spannung verschrenkt. Das Spiel ist aus meiner eigenen Meinung heraus kein Regionalliganiveau gewesen. Von beiden Seiten nicht. Vereinzelt gab es für wenige Momente sehenswerte Aktionen. An positiver Ausstrahlung und Kampfwille besteht bei allen Besserungsbedarf.

04
Feb
2018
18:38

L.M.  

Man muss leider zugeben, dass der TSV mehr Kampfgeist und Mannschaftszusammenhalt gezeigt und damit verdient gewonnen hat. Gegen verschränkte Arme und so manche versteinerte Miene auf der Bornaer Auswechselbank konnten auch die lautstark anfeuernden Fans die Stimmung leider nicht oben halten.

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