Damen I: Neues Jahr, neues Glück - Heimspieltag gegen TSG Markkleeberg IV und SV Reudnitz II (<#field:views#>)

08
Jan
2019
Neues Jahr, neues Glück - Heimspieltag gegen TSG Markkleeberg IV und SV Reudnitz II

Wenige Wochen nach unserem letzten Heimspiel-Desaster stand uns die nächste große Aufgabe in Form der Gegnerinnen aus Markkleeberg und Reudnitz bevor. Alle guten Vorsätze aus dem Bereich „hartes Training“ und „Gänsebratenverzicht“ waren irgendwo zwischen Schwibbogen und Tannenbaum verpufft, und auch der Spieltag selbst stand unter keinem guten Stern: Hallenänderung, Verletzungspech, kurzfristige Absagen ... es blieb einzig der schwarze Humor, und davon reichlich.Tatsächlich gelang es uns, aus dem verfügbaren Rumpfkader eine schlagkräftige Truppe aufs Parkett zu stellen, die mit dem Rücken zur Wand den Gästen aus Markkleeberg schonmal Feuer unterm Hintern und im ersten Satz eine Ansage zum 25:20 machte. Satz zwei ging nicht ganz so sonnig weiter, hatten wir doch mit den gegnerischen Aufschlägen zu Beginn des Satzes ein paar kleine Problemchen und ließen Markkleeberg erst einmal siebenPunkte Vorsprung. Im Gegensatz zu so mancher früheren Partie war nun aber genug Kampfgeist da, um noch einmal gleichzuziehen. Nur für den sicheren Punkt reichte es noch nicht, und so glichen unsere Gegnerinnen nach Sätzen aus. Der dritte Satz war genau unser Ding: es lief wie am Schnürchen, sah streckenweise sogar gut aus und brachte uns schließlich beim Stand von 25:19 unseren ersten Punkt des Jahres in den Klingelbeutel. Denwollten wir nun gern noch vergolden. Satz vier sollte der letzte sein. Aber ach! Stellungsfehler, die dem Adlerauge der zweiten Schiedsrichterin nicht verborgen blieben, nachgegriffene Bälle einer Mittelblockerin, die nicht näher benannt werden möchte, und der eine oder andere Fehler aus der Kategorie „Sonstiges“ kosteten uns den Satz, der mit 26:24 denkbar knapp an Markkleeberg ging. Also Tie-break. Der erste der Saison. Premiere! Nervosität! Rückstand! Hergeschenkt mit 7:15.Es blieb nicht viel Zeit, die Enttäuschung über die ungenutzten Möglichkeiten zu verarbeiten. Schnell ́ne Wiener und einen Salat reingekracht, kurze Besprechung, und schon ging es weiter gegen die Damen des SV Reudnitz II. Erst Ende November hatten wir im Hinspiel einejämmerliche Figur abgegeben und uns 0:3 nach Hause schicken lassen. Das sollte nun anders werden, schließlich gab es eine Ehre zu verteidigen. Und so weckten wir noch einmaldie Lebensgeister und zeigten den Reudnitzerinnen in den ersten beiden Sätzen mit 25:16 und 25:23, was eine Bornaer Harke ist. Satz drei gestaltetet sich etwas knapper, Reudnitz kämpfte und ließ sich nicht abschütteln. Doch auch wir hatten noch ein paar Körner und nahmen alle Sinne zusammen. Den letzten Dankeball nahm Kranz bilderbuchmäßig an, Danz spielte astrein auf Deutsch, die genug vom Geplänkel hatte und den Ball allerfeinst in die gegnerische Hälfte hackte.FazitEs gibt einen Volleyballgott. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch ein „Notkader“ kann geil spielen. Lorbeeren zum Ausruhen gibt ́s trotzdem nicht. Wir machen weiter, bis einer heult. Wir sind – EIN TEAM!Es spielten: Thomas, Michael, Franz, Lehmann, Kranz, Deutsch, Danz, Taubert

Geschrieben von: Lena Michael
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