Gänsehaut und Trainerfrust (<#field:views#>)

Volleyball, 1. Bezirksklasse Leipzig, Damen I

30
Okt
2016
Gänsehaut und Trainerfrust

Zusammenfassung
Sportverein Reudnitz e.V. III - SV Einheit Borna
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25
10
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16
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1. Bezirksklasse Leipzig
SH 74. Grundschule Leipzig, Friedrich-Dittes-Str. 23, 04318 Leipzig
29 Okt 2016
15
Zuschauer
59
Minuten
Der Samstag stand wieder ganz im Zeichen des Volleyballs. Für die Damen II ging die Reise nach Leipzig zum SV Reudnitz III. Trainer Franz hatte schon im Vorfeld Sorgen. Krankheits- und Urlaubsbedingt konnte lediglich ein Kader von 7 Spielerinnen gestellt werden. Doch nicht nur das. Sabine Löschel, Spielerin der ersten Stunde, hat am vergangenen Donnerstag aus privaten Gründen das letzte Mal für den SV Einheit Borna trainiert.

Liebe Bine,
Wir danken dir für deine Unterstützung. Ohne dich wäre das Abenteuer “Bezirksklasse” schwieriger zu erreichen gewesen. Danke für lautstarke Unterstützung im und am Spielfeld, danke für das Erlernen von Selbstreflektion. Wir wünschen dir von Herzen viel Erfolg in deinem neuen Zuhause und auf deiner neuen Arbeit.

Zurück zum Spiel:
Nachdem Borna sich als Schiedsrichter schon einmal ein Bild vom Gegner machen konnte, wurde die Taktik besprochen. Entschied man sich für das Risiko oder die Sicherheit? Gemeinsam wurde beschlossen, das Risiko einzugehen. Sollte sich eine der Spielerinnen verletzten, würde die Mannschaft für unvollständig erklärt werden. Dafür verstärkte Maslennikova den Annahmeriegel auf gewohnter Liberaposition.

Punkt 15:45 Uhr pfiff der TSG Markkleeberg die Partie an. Borna empfing den ersten Aufschlag mit konstanter Annahme und verwandelte ihn in ein Pünktchen. Relativ ausgeglichen ging es weiter. Borna tastete sich vorsichtig heran und lauerte auf die entscheidende Chance. Beim 09:08 kam Außenangriff Thomas in den Aufschlag. Sie brachte den Sechser (oder eher Siebener) auf einen Vorsprung von 13:09. Damit hatte das Warten ein Ende. Mittelangriff Lungwitz schlug förmlich Löcher in das gegnerische Spielfeld. Auch Außenangriff Noll ließ keine Chance ungenutzt, um zu zeigen, was für Kraft in ihrem Schlagarm steckte. Über die Stationen 18:10 und 24:17 näherte man sich deutlich dem Satzgewinn. Jedoch hatten die Damen ihren Trainer nicht überzeugt. Der wollte deutlich mehr Konsequenz und Härte sehen. Der Satzgewinn war nur noch Formsache und weiter ging es in den zweiten Satz.

Borna startete schlechter in den Satz. Der erste Aufschlag wurde zum Punkt für Reudnitz. Doch davon ließ sich niemand beirren. Lediglich die Trainerbank stand kurz vor der Explosion. Während Maslennikova über das Feld flog und Bälle abwehrte, konnten es die Angreifer gar nicht erwarten den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Dank konstanter Annahme war es auch für Zuspielerin Danz möglich, zu zaubern. Perfekte Pässe kamen auf Noll, Peim, Lungwitz, Thomas und Deutsch. Es gelang sogar, sehenswerte Kombinationen zu spielen. Reudnitz war darauf völlig unvorbereitet. Ohne gegnerische Reaktion knallte der Ball auf den Hallenboden. Die Wilson-Zwillinge Peim und Deutsch brachten ihre Mannschaft mit Aufschlägsserien weiter Richtung Satzgewinn. Den Rest erledigte Danz mit fiesen Finten und der Außenagriff Thomas und Noll mit Hammer-Angriffen. Lungwitz und Maslennikova sorgten für eine stabile Annahme. Der zweite Satz ging nach nur 17 Minuten mit 25:10 nach Borna. Doch der Trainer war immer noch nicht zufrieden. Danke-Bälle wurden nicht exakt ausgeführt und die Feldabwehr könnte auch viel besser sein.

Ein wenig frustriert durch diese Ansicht ging es in den dritten Satz. Wieder blieb das Spiel auf Augenhöhe. Erst die Aufschlagsserie von Lungwitz brachte einen Abstand von 14:11. Doch Borna wollte kämpfen und natürlich siegen. Während Thomas und Maslennikova quer über das Spielfeld flogen, rannte Danz Meter um Meter um stabile Pässe für Ihre Angreifer zu stellen. Peim bedankte sich mit knallharten Angriffen. Doch auch die Feldabwehr wurde besser, so gelang es Deutsch, nach einer vermasselten Annahme ein fast perfektes Zuspiel mit dem Schienbein zu spielen. Peim war sofort zu Stelle und legte den Ball direkt vor die geschockten gegnerischen Füße. Beim Stand von 20:16 kam Noll an den Aufschlag. Mit super Aufschlägen beendete sie den Satz mit 25:16.

Fazit:
Leider konnte Trainer Franz keine Auswechslungen vornehmen, um den Annahmeriegel zu verstärken. Danke-Bälle wurden seitens der Bornaer nicht konsequent genug ausgespielt. Den Damen fehlte es an dem letzten bisschen Willen, um alle Sätze mit 25:10 zu beenden. Nichts desto trotz haben sich Annahme und Aufschläge im Vergleich zum letzten Spiel deutlich verbessert.
Die Mannschaft darf sich jetzt auf keinen Fall ausruhen, auch wenn sie momentan mit 5 Siegen aus 5 Spielen unangefochten an der Tabellenspitze steht. Es heißt weiter Trainieren, damit am 13.11.2016 gegen den TSV Leipzig 76 III alles glatt läuft.

Geschrieben von: Alexandra Deutsch
Es spielten: Verena Thomas, Ninett Lungwitz, Mariia Maslennikova, Claudia Peim, Alexandra Deutsch, Susan Danz, Melanie Noll
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