Damen I: Erfolgsserie gerissen - Heimspieltag gegen VSG Leipzig Nord und TSG Markkleeberg V (<#field:views#>)

25
Feb
2020
Erfolgsserie gerissen - Heimspieltag gegen VSG Leipzig Nord und TSG Markkleeberg V

Die vergangenen drei Wochen wurden dringendst benötigt, um den letzten Heimspieltag der Bornaer Damen zu verdauen, doch bei allen Bemühungen liegt er doch noch ganz schön schwer im Magen. Nach fast drei Monaten ohne Niederlage in der Liga war sie nun da… die Chance, in die vorderen Tabellenränge zu springen, doch nein…

Zunächst hatten wir die Gäste der VSG Nord vor der Brust, die aus der letzten Begegnung noch eine Rechnung offen hatten. Dementsprechend konzentriert gingen sie in Aufschlag und Abwehr zur Sache, während wir zu Spielbeginn noch mit der altbekannten Anfangsnervosität zu tun hatten. Der erste Satz ging folgerichtig mit 25:21 an unsere Gäste. Doch der Bornaer Spirit war mittlerweile ein guter. Satz zwei gestaltete sich deutlich spannender und konnte mit 28:26 für uns verbucht werden. Soweit, so gut. Danach lief nichts mehr! Die VSG-Damen blieben bei ihrem Spielkonzept und warteten geduldig auf unsere Fehler. Am Ende gaben wir die Sätze drei und vier ohne große Gegenwehr zu 14 und zu 15 ab.

Die darauffolgende Partie gegen die Markkleeberger Damen sollte es nun richten und ein bisschen Ergebniskosmetik auf diesen Spieltag pinseln. Auf Wunsch des Teams brachte Trainer Franz eine geänderte Startaufstellung aufs Parkett. Roberger verschaffte Michael eine Verschnaufpause im Zuspiel, Klenner übernahm die Diagonalposition, Kranz die Außenangreiferrolle. Und es ließ sich gut an… 25:14… ein leises Raunen in der Mannschaft … „Jetzt bloß nichts ändern.“… doch: Nun Michael und Kranz auf Mitte, Lungwitz mit Pause. Erneut konnte sich das Ergebnis sehen lassen… 25:19. Ab dem dritten Satz war es dann aber zu viel der Wechselei… Michael im Zuspiel, Kranz und Lungwitz Mitte… oder Kranz doch diagonal? Kann auch im vierten Satz gewesen sein. Jedenfalls haben wir irgendwo unterwegs den Faden und zu unserem großen Unglück letztendlich auch das Spiel verloren. Die Ausbeute des Tages war lediglich ein kleiner Punkt, dazu lange Gesichter und blanke Nerven.

Doch genug der düsteren alten Zeiten!!! Da müssen wir uns fein an unsere Nasen fassen und es in den Spielen, die da noch kommen, besser machen. Gleich am kommenden Samstag – ein Schalttag, der bringt bestimmt Glück – haben wir beim SV Stahl Brandis die Chance, unser Können zu beweisen. Auf geht´s, Leute!


Es spielten: Lungwitz, Michael, Franz, Lehmann, Kranz, Deutsch, Klenner, Arendholz, Roberger

Geschrieben von: Lena Michael
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