Einheits Zeugnis mangelhaft (<#field:views#>)

Volleyball, Punktspiel Bezirksliga, Herren I

29
Feb
2020
Einheits Zeugnis mangelhaft

Zusammenfassung
Turbine Leipzig - SV Einheit Borna
3
:
1
25
:
16
21
:
25
25
:
17
26
:
24
 
 
 
 
 
 
Punktspiel Bezirksliga
SH Lene Voigt
29 Feb 2020
10
Zuschauer
91
Minuten
Schalttag in 2020. Der letzte Spieltag war vier lange Wochen her. Einige Zeit um auf Bornaer Seite elementare Spielzüge schlicht und einfach zu vergessen. Es folgte die zweite Pleite in dieser Saison. Die erste Niederlage kassierte Borna am 05.10.19 in Bad Düben.

Für die Gastgeber ein sehr erfolgreicher Volleyballnachmittag in der Turbinespielstätte. Die wenigen Zuschauer und das Schiedsgericht verfolgten 7 Sätze Volleyball mit Krampf und auch Kampf. Im ersten Spiel des Tages musste Einheit Borna nach 91 Spielminuten das Spiel abzugeben, bleibt den-noch Tabellenerster. Im zweiten Spiel bekommen die Krostitzer Männer 3:0 auf die Mütze.

Punkt 15:00 Uhr, unter Leitung des KSV Kampfgerichtes, tourte die Einheitmaschine zu langsam hoch. Borna kam zusammen, klatschte ab und „Fass die Sau“, Turbine mit dem Kampfruf „Jim Beam“ musste und wollte volle Suppe spielen. Mit und in der Bornaer Startaufstellung war nix zu machen. All in mit sechs Feldspielern zzgl. Libero wurden positioniert. Erster Punkt für Einheit nach einer verissenen Annahme durch Turbine. Dann kamen die Hausherren richtig in Schwung, gingen volles Risiko im Aufschlag und ließen Borna über 06:03, 10:06, 14:08, 19:10, 23:15, 25:16 richtig alt aussehen. Die Fehlerquote der Einheitlichen war in der Annahme und im Stellungsspiel deutlich zu hoch, der Spielaufbau damit auch zu transparent. Auf der Leipziger Seite passte alles zusammen was zusammengeführt werden konnte. Besonders der Zuspieler #3 und Außenangreifer #18 setzen wiederholt Akzente und spielten unwiderstehlich erfolgreiche Punkte auf das eigene Konto ein. Beide sollten im weiteren Spielverlauf die Entscheidungsträger in wichtigen Spielsituationen sein. Einheit Borna analysierte in der Satzpause die Stärken und Schwächen, hatte einen Matchplan und ging motiviert in den zweiten Durchgang – es konnte nur besser werden! Wieder gingen die Hausherren in Vorhand, legten zu und vor, führten mit 20:19. Jedoch war die Zuversicht plötzlich verflogen, Borna erzwang immer mehr Fehler, holte sich den Satz mit 21:25. Eine gute Tat, um das Defizit aus dem ersten Satz zu egalisieren. Nix war passiert, lediglich der Tachostand auf Null, nach 46 Minuten Nettospielzeit. Seitenwechsel und Einheit wieder am Aufschlag. Es duplizierten sich die Ereignisse des ersten Satzes. Borna hatte Mühe zu folgen, Turbine frisch und selbstverständlich in ungehemmter Offensive vorne weg. SVE war nur in der hohen Eigenfehler- und Störquote auffällig (Stellungsfehler, ungenügende Feldabwehr, ausreichende Annahme). Der Satzverlauf in unschönen Fakten: 03:03, 07:06, 11:09, 15:10, 18:12, 20:13, 25:17. Selbst Bornas Reaktionen mittels Auszeiten, als alleiniges Mittel den Spielfluss zu unterbrechen, brachten in dieser Phase keine Entspannung. Turbine Leipzig ging verdient mit 2:1 nach Durchgängen in die Satzpause. Der vierte und ab-schließende Satz dauerte mit 25 Minuten am längsten an. Beide Mannschaften nahmen sich die ersten Aufschläge direkt ab und holten im Gleichschritt Punkte (03:03, 05:05, 07:08, 12:12). Doch die Gastgeber blieben hartnäckig und teilten mehr aus (16:14, 18:15, 21:18). Borna gab das Match nicht frei konnte nochmal zwei Gänge hochschalten. Doch Turbine hatte den glücklichen und zugleich verdienten Ausgang des Spiels in der Hand. Borna bei 24:24, mit eigenem Fehlaufschlag und in der Feldabwehr über 25:24 und 26:24 über #3 & #18 wie so oft an diesem Nachmittag ganz alt aussehend.

Abpfiff – Freude und ausgelassene Stimmung im Jubelkreis der Gastgeber, Borna mit einem enttäuschenden Ergebnis unzufrieden unter die Dusche.

Fazit:
Einheits Misserfolg ist nicht angenehm, kostet aber derzeit nix. Die Tabellenführung schmolz auf vier Zähler dahin. Verfolger Brandis gab sich keine Blöße, feierte einen ungefährdeten 3:0 Erfolg in Reudnitz. Für Krostitz wird die Luft immer dünner. Bereits sechs Punkte müssen die Bierstädter auf die Habenseite bringen, um den Ligaverbleib noch irgendwie zu sichern.
Alles gut Turbine! Leipzig bot ordentliche Hausmannskost an, anders gegenüber der Leistung im Hinspiel. Mit viel Mut, Power und Routine erzielten die Leipziger den verdienten Spielgewinn. Die Ausbeute ist ein aktuell dritter Tabellenplatz, hinter Brandis und vor SV Bad Düben. Gratulation aus Borna.

Besten Dank an die Unterstützung der Bornaer Spieler – Romy Fischer, Doreen Pöppel, Chris Erdmann.

Bildnachweis: © Doreen Pöppel

Geschrieben von: Stefan Wolf
Es spielten: Thomas Niemetz (C), Mathias Peitzsch, Tony Scheibner (L), Patrick König, Jan Tetzlaff, Sebastian Schroth, Stefan Wolf.
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