Einheit-Damen in Weimar völlig neben der Spur (<#field:views#>)

Volleyball, Regionalliga Ost, Regio History Team

08
Mrz
2015
Einheit-Damen in Weimar völlig neben der Spur

Zusammenfassung
HSV Weimar - SV Einheit Borna
3
:
0
25
:
18
25
:
18
25
:
22
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regionalliga Ost
Asbach Sporthalle
07 Mrz 2015
60
Zuschauer
73
Minuten
Die Bornaerinnen konnten ihren Aufwärtstrend mit zwei Siegen in Folge leider nicht fortsetzen. In Weimar setzte es eine völlig verdiente 0:3-Klatsche. Einheit war gegenüber den furiosen Heimauftritten nicht wiederzuerkennen und fiel nach einem guten Start im weiteren Spielverlauf mehr und mehr auseinander. In der ausgeglichenen Anfangsphase waren einige gute Spielansätze zu erkennen, doch mit zunehmender Spieldauer schwanden Motivation und Zuversicht, so dass Weimar dann leichtes Spiel hatte. Der HSV agierte längst nicht in Bestbesetzung und machte wie bereits im Hinspiel aus der Not eine Tugend. Die stark aufschlagende Libera Claudia Ritter durfte sich auch diesmal auf Außen beweisen und sorgte für große Verunsicherung im Bornaer Annahmeriegel. Weimars Plan ging also auf, denn sie wollten Einheit mit dem Aufschlag schachmatt setzen. In den ersten beiden Sätzen, die jeweils 18:25 an den HSV gingen, schien dies perfekt zu funktionieren. Im dritten Satz änderte sich die Ausgangslage. Kapitänin Maxi Klupsch legte mit starken Aufschlägen zum 6:0 vor und Einheit konnte die Führung auch beim 11:5 noch behaupten. Unglaublich aber wahr, das Spiel plätscherte auf Bornaer Seite ohne jegliche Spielfreude dahin. Trainer Sebastian Schroth wollte mit zwei ungewöhnlich zeitigen Auszeiten (11:6, 12:9) gegensteuern, doch Weimars Anne Bornkessel servierte den SVE schwindelig (12:13). Der HSV nutzte diese desolate Phase routiniert aus und konnte nach 73 Minuten mit einem 22:25 den unerwartet klaren 3:0-Erfolg bejubeln. Glückwunsch an Weimar, die einen recht entspannten Abend erlebten und ihr Ziel, den unmittelbaren Verfolger abzuschütteln, mit guter Teamleistung unter schwierigen Bedingungen (mindestens zwei Leistungsträgerinnen fehlten) erreichten.

Fazit: Die zehn angereisten Einheit-Fans fragten sich sicherlich, wie das passieren konnte. Nach zwei starken Auftritten gegen Lichtenstein und Erfurt II müssten doch genügend Selbstvertrauen und Überzeugung vorhanden sein. Doch hinter den Bornaerinnen liegen zwei unglückliche Trainingswochen. Maria Schulze, Christin Bobilow und Grit Taubert standen verletzungs- und krankheitsbedingt nicht oder nur stark eingeschränkt zur Verfügung. Hinzu kam ein spielfreies Wochenende, welches den Spielfluss entscheidend störte. Zu guter Letzt sank auch das Trainingsniveau deutlich ab, wofür es jetzt gegen Weimar die Quittung gab. Hier sind sich alle einig. Der Blick muss trotz großer Enttäuschung nach vorn gerichtet werden. Mit einem Sieg am kommenden Wochenende rückt das Ziel Klassenerhalt in absolut greifbare Nähe. Doch Sachsens Talente werden ein schwerer Gegner, auch wenn sie derzeit die rote Laterne tragen. Sie haben sich im Saisonverlauf enorm gesteigert und werden ihre neuen Qualitäten im Spiel unter Beweis stellen. Klupsch & Co. müssen sich mit einer überzeugenden Trainingswoche in Stellung bringen und gemeinsam für ihr großes Ziel kämpfen.

Geschrieben von: Sebastian Schroth
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Verena Thomas, Claudia Breitkreuz, Susan Danz, Lisa Winkler (L), Sandra Stockmeier, Maria Schulze, Christin Bobilow, Grit Taubert, Jessika Richter und Constanze Thomas.
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