Herren I: Eine schwere Saison führt zum sportlichen Abstieg (<#field:views#>)

07
Mai
2019
Eine schwere Saison führt zum sportlichen Abstieg

Nach sechs Spielzeiten in der Sachsenklasse West belegte SV Einheit Borna den vorletzten Tabellenplatz und muss die Rückkehr in die Bezirksliga Leipzig antreten. Nach den absoluten und runden Erfolgen der Vorjahre (Platz zwei und drei, stets dicht an möglichen Aufstiegen) und den gefeierten Aufstieg aus der Bezirksliga in 2013 nimmt der Mannschaftskader neuen Anlauf auf Bezirksebene 2019/2020.

Was war passiert? Nach der vergangenen Spielzeit musste der Bornaer Männervolleyball personell zu viele Federn lassen und den Erfolgskader der Vorjahre verabschieden. Die unterschiedlichen Beweggründe waren infolge privater und beruflicher Zwänge, aber auch individueller Entwicklung und Fähigkeiten für ein höheres Spielniveau (z.B. Regionalliga), absolut nachvollziehbar, jedoch schmerzlich. Zugleich sind Veränderungen auch als Chancen für die Zukunft und das Weiterbestehen im Herrenvolleyball Bornas zu sehen.

Die neue Saison startete mit gravierenden Veränderungen. Das Team um Trainer Olaf Eberhardt setzte sich aus Jugendspielern, Spielern der zweiten Mannschaft und nur vier verbliebenen Erfahrungsträgern der Vorsaison zusammen. „Es wird sehr schwer werden, das Spielniveau zu halten. Im Sinne des SV Einheit Borna Abt. Volleyball im leistungsorientierten und zugleich landkreisübergreifenden Spielbetrieb, muss ein Schritt zurück gemacht werden, um Anlauf für die Zukunft zu nehmen“ fasste damals Mannschaftsleiter Stefan Wolf zusammen.

Aus dieser Vorschau wurde bedauerlicherweise Realität. Das neue Spielergerüst braucht Zeit, um in intensiven technischen und taktischen Trainingseinheiten spürbare Fortschritte zu erarbeiten. Doch leider ist die Zeit nicht hinreichend und genügend, um das Spielniveau auf dem landesweiten Sektor unter Wettkampfbedingungen zu erreichen, bzw. zu halten.

In Anbetracht der starken und ausgeglichenen Besetzung aller Ligateilnehmer, gerade im Tabellenmittelfeld, die Mannschaften haben sich gegenseitig die Punkte weggenommen, konnte SVE keine ligataugliche Leistung abliefern – nur 4 Siege nach 16 Spielen, 21:40 Sätze mit 13 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr – 12 Siege aus 16 Spielen (40:16 Sätze) 37 Punkte.

Der Saisonrückblick mit allen Ligaspielen in Zusammenfassung:

Mitte September 2018 startete Einheit Borna mit einem Auswärtsspieltag. Gastgebende Mannschaft war die TSG Markkleeberg 1903 II, der spätere Staffelsieger und Aufsteiger 2019 in die Sachsenliga. Einheit hatte nix zu holen gegen eine top eingestellte Mannschaft. Nach 53 Spielminuten war der Käse gerollt und geschnitten. Die Markkleeberger gewannen verdient mit 3:0. Außer schönem Wetter war für Borna nix los. Für das neu formierte Einheit Borna war es das erste Spiel unter Ligabedingungen. Fünf Debütanten und drei erfahrende Spieler schlugen sich wacker, konnten allerdings an einer Niederlage nichts ändern. Selbst ein Satzgewinn war außer Reichweite, zumal die Gastgeber stets Herren der Lage waren und die Möglichkeiten konsequent zum Punkterfolg nutzten.

Das darauffolgende erste Heimspiel, Ende September, sah spielerisch dagegen ganz anders aus. Endlich ein Sieg unter neuer Konstellation, in Geduld und Leidenschaft. Am Ende des Spieltages waren die Bornaer erschöpft und zugleich erleichtert. Die ersten vier Punkte gingen in die Tabellenwertung ein. Die Textima Chemnitz Mannschaft haderte mit einem Punktverlust und Borna feierte überraschend den einen Punktgewinn. Doch es ging noch besser. Nach dem Spiel gegen den starken Aufsteiger VSV Oelsnitz war Borna statt und die Vogtländer bedient. Ein toller Heimspieltag der Bornaer mit 5:4 Sätzen. Sensationell und eine absolute Leistung zugleich. Der Sieg machte Lust auf mehr, um sich nach hinten gegen das Tabellenende abzusichern.

Zum nächsten Spieltag musste neu angesetzt werden, Chemnitz Harthau II musste bespielt werden. Borna konnte sich erneut zwei Punkte für die Ligawertung holen. Nach einer 2:0 Satzführung folgte fast die Höchststrafe. Das 106 Minuten andauernde Spiel wurde knapp im fünften Durchgang für zugunsten Einheits entschieden 2:3 (20:25, 22:25, 25:19, 27:25, 13:15). SVE stellt die Arbeit nach dem 2:0 ein und Chemnitz Harthau kam gerade erst an. Nach zwei lahmen Durchgängen muss Borna in den Entscheidungssatz. Harthau blieb unerschrocken und lag auch im Entscheidungssatz mit 09:06 vorn. Doch am Ende hatte Borna den langen Hafer und holte sich mit einer Energieleistung den Satz- und Auswärtssieg. Hurra!

Ende Oktober lud Borna zum zweiten Heimspieltag ein. Zu Gast waren die Leipziger Mannschaften SV Reudnitz II und L.E. Volleys IV. Borna wollte mit den beiden Erfolgen der letzten Spiele auch den Aufsteiger aus Reudnitz knacken, doch das Vorhaben misslang gewaltig. Einheit verlor nach langer Zeit beide Heimspiele in einem Heimspieltag. Irgendwann musste und sollte es so sein. Beide Gastmannschaften gewannen verdient und blieben in Griffweite zur Tabellenspitze. Einheit Borna bot im ersten Spiel gegen die Reudnitzer in Lowperfomance wahren Rumpelvolleyball. Die eigenen Chancen schlampig vergeben, unterirdische Aufschlagquote und einfache Fehler sicherten den Reudnitzern noch einfachere Punkte. Die Bornaer Pflicht wurde zur schweren Last. Im zweiten Satz, unter steter Führung war die Chance zum Umbiegen und Satzgewinn da, doch ohne Erfolg. Borna rotierte in der Negativspirale zur 0:3 Niederlage. Nach der Spielpause musste die Herausforderung gegen die starken L.E. Volleys angenommen werden. Leipzig drehte auf und schoss in knallharten Aktionen ab. Doch das Spiel war deutlich sympathischer anzusehen. Borna war in den Elementen Annahme und Angriff besser und kam stark zurück. Ein Lob des Gästetrainers zur Bornaer Moral half ein wenig über das Ergebnis und die maue Ausbeute hinweg. Doch ohne Erfolg, keine Punkte – Einheit belegte damit vorerst den vorletzten Tabellenplatz und konnte diesen im Saisonverlauf nicht mehr überwinden.

Mitte November gaben sich der Tabellenletzte und -vorletzte die Klinke im Kellerkinderduell in die Hand, Hennersdorfer SV gegen SV Einheit Borna, Spielort Eppendorf. Die HSV Männer erspielten sich ein leistungsgerechtes 3:1 (25:18, 25:14, 23:25, 25:20) nach 78 Spielminuten. Borna stocherte in den ersten beiden Sätzen identitätslos herum. Erst im dritten Satz fand Einheit die Performance, um sich einen Punkt für die Tabelle zu erspielen. Jedoch riss der Spielfluss beim 15:12 für Borna, und verlor sich auf Irrwegen in Richtung Pleite. Der Spielverlust in den ersten beiden schalen Sätzen geschuldet. Mit dem 0:2 im Rücken sollte es schwierig werden. Kämpferisch spielte Einheit Borna, mit Lust auf Erfolg, den dritten Satz. Die Führung im Verlauf des vierten Satzes, sah nach einem Tiebreak aus. Doch zu Satzende passte wieder alles im HSV Revier und Borna sah nur noch hinterher. Mehr war leider nicht drin. In Zusammenfassung des Spieltages tauschen Hennersdorf und Borna die Tabellenplätze – Platz 9 (6 Punkte / 10:18 Sätze) und Platz 8 (6 Punkte / 9:16 Sätze).

Anfang Dezember dominierte und demontierte Freiberg den trägen SV Einheit Borna. Eine 0:3 Niederlage (17:25, 21:17, 15:25) ohne Wertungspunkte ging in die Ligawertung ein. Es war ein rabenschwarzer Samstag für Einheit Borna. Die Einheitmänner verloren wie zum vergangenen Spieltag gegen einen Abstiegskonkurrenten. Borna fand keine Mittel und lieferte einfach NICHTS. Nur mit Offensivkraft und schlimmer Defensivarbeit ist in dieser Liga nix zu holen. Einheit sah nie gut aus, kam nie in ruhiges Fahrwasser, um die Gegnerschaft richtig zu fordern. Freiberg spielte angstfrei und souverän. Nach 65 Spielminuten war das Spiel zum 3:0 durch. Das Spiel war zu schnell entschieden, ohne einen Ehrensatz für Borna. Freiberg brachte das Spiel sorgenfrei nach Hause. Jegliche Hoffnungen wurden sofort im Keim erstickt. Borna am Limit und Freiberg vermochte stets noch eine Schippe drauf zu legen. Im Tabellenbild bleiben Borna und Hennersdorf hinten drin.

Das nächste Punktspiel im Ligabetrieb sollte Anfang Januar in der Rückrunde bei Textima Chemnitz stattfinden. Doch auch der Jahreswechsel brachte keine Wendewinde. Borna verlor erneut 0:3. Im Hinspiel holte sich Borna die ersten Punkte für die Tabelle, versprach sich im Rückspiel auch wieder einen Punkt. Doch Textima konnte maximal beeindrucken und gab sich keine Blöße. Vor diesem Spieltag starteten und standen beide Mannschaften als Tabellennachbarn nebeneinander. Nach diesem Spieltag zeigen die tabellarischen Himmelsrichtungen ein Nord – Süd Gefalle. Borna schmorte weiter auf dem ersten Abstiegsplatz und Chemnitz stand plötzlich wieder oben mit dem Blick zur Sonne, da die Spielbolzen auch das zweite Heimspiel gewannen. Einheit vergeigte den Start in die Rückrunde und Textima feiert zwei souveräne Tageserfolge, die in die Tabelle kachelten und diese Mannschaft von Platz sieben auf drei befeuerte. Zusammenfassend war es das letzte Spiel beider Mannschaften gegeneinander, die sich in den vergangenen sechs Spielzeiten immer faire, beachtende und freundschaftliche Begegnungen auf dem Spielfeld lieferten. Die gemeinsame Volleyballzeit brachte in beiden Mannschaften Erfolge und Misserfolge. Die Zukunft brachte auch Klarheit. Die Textima Haudegen sicherten sich am Ende den vierten Tabellenplatz und werden auch in der kommenden Spielzeit für Furore sorgen. Einheit Borna gibt Vortrieb mit und drückt fleißig alle Spielerdaumen.

Der zweite Heimspieltag aus Oktober 2018 endete mit zwei Niederlagen. Mit dem dritten Heimspieltag duplizierten sich die Ereignisse, jedoch nicht die Ergebnisse. SV Einheit Borna konnte einen Punkt in die Tabelle eintragen, möglich wären sogar ein oder zwei Zähler mehr gewesen. Der Tabellenspitzenreiter aus Markkleeberg spielt unaufgeregt und ohne großartige Leidenschaft zum Pflichtsieg. Auch Chemnitz Harthau II nahm Punkte aus Borna mit nach Hause. Diese Mannschaft musste überzeugen, zitterte sich in den fünften Satz und schob mit 15:10 zum Auswärtssieg ein. SV Einheit Borna bot in der ersten Partie gegen den Tabellenprimus ein besseres Spiel als in der Hinrunde 1:3 (22:25, 27:29, 25:21, 21:25). Das attestierte auch der Gegner. Das zweite Spiel war aus Sicht Borna schwieriger, da Harthau auch liefern musste, scheinbar alles an Spielermaterial mitbrachte, um ein richtungsweisendes Spiel, 2:3 (25:23, 21:25, 19:25, 25:23, 10:15), erfolgreich zu beenden. Borna war keinesfalls nur zu Gast zuhause, spielte phasenweise auch qualitativ mit. Am Ende ist jedoch die Kontinuität entscheidend. Wer viele Bälle gewinnt kann auch Spiele gewinnen.

Mitte Februar hatte Borna den längsten Anfahrtsweg der Saison und zugleich die schlechteste Saisonleitung geliefert. Das sechste Auswärtsspiel absolvierten die Einheitmänner im vogtländlichen Oelsnitz. Der zweite Aufsteiger aus der Bezirksliga Chemnitz bot auf. Im Bornaer Team geisterte das Abstiegsgespenst. In bisher 11 Ligaspielen konnten nur zwei Siege eingefahren werden. Die Lage war ernst, aber nicht hoffnungslos. Aus Sicht Bornas sollte die Spielzeit anständig zu Ende gebracht und ein möglicher Abstieg verhindert werden. Borna hatte noch fünf Spiele Zeit, um überlebenswichtige Zähler für den Ligaerhalt zu sammeln. Der erste Schritt mit nachhaltigem Eindruck musste in Oelsnitz hinterlassen werden. Auch dieser Spieltag endete für Einheit mit und nullkommanull Wertungszählern für das eigene Tabellenkonto. Im Hinspiel konnte Borna einen Sieg gegen die machbaren Oelsnitzer verbuchen. Doch die Hypothek aus dem Hinspiel war gar nichts wert. Oelsnitz feierte in einem Quikie Triple den schnellen 3:0 Erfolg (25:10, 25:17, 26:24), war selbstsicher und nie wirklich gefährdet, da Borna nicht einmal annähernd das Leistungsvermögen abrufen konnte. Einheit wurde verputzt und scheiterte an der überragenden Eigenfehlerquote in allen Elementen. Die Gastgeber mussten in keiner Spielsituation zittern. Borna machte immer einen Fehler mehr als die Konkurrenz, hatte keine Tiefe im eigenen Spiel und verließ geknickt das Vogtland in Richtung Leipziger Tieflandsbucht. In der Nachfolgewoche hatte sich Spielführer und Alphamann Thomas Niemetz im Training verletzt und ist bis heute nicht gesundet.

Den besten Eindruck hinterließen die Bornaer Volleyballer zum letzten Heimspieltag der Saison, Anfang März. Die Zielstellung für den finalen Heimspieltag lautete: keine Geschenke für die Gäste, eher auf die eigenen Stärken, als auf die Schwächen beider Gegner konzentrieren. Gerade die Tabellensituation der Hennersdorfer (Platz 9) musste während des Spielverlaufes komplett ausgeblendet werden. Freiberg hat mittlerweile durch gute Ligaerfolge den Ligaverbleib gesichert und stand im Mittelfeld auf Platz 4. Einheit war im Zugzwang und musste liefern. Nach sechs Heimspielen, einem Sieg und fünf Niederlagen in den eigenen vier Wänden sollten zwei Erfolge her. Und die Positivergebnisse sollten kommen. Die Tabellenkonkurrenz sollte sich verwundert die Augen reiben. Einheit Borna war am Ende dieses Heimspieltages heilfroh, zufrieden und glücklich. Die bisherigen Niederlagen der Saison konnten endlich aus dem Fell geschüttelt und zwei tolle Erfolge erkämpft werden. SV Einheit Borna – Hennersdorfer SV, 3:0 (25:20, 25:22, 26:24), und SV Einheit Borna – 1.VV Freiberg, 3:1 (25:22, 24:26, 25:23, 25:18). Als Kurzfazit konnte und musste es gegenüber der Einheitdarbietung vom vergangenen Spieltag in Oelsnitz besser werden. Borna konnte sich den Krampf rausdrücken und in die veritable Erfolgsspur zurückfinden. Beide Heimerfolge waren eine brauchbare Momentaufnahme. Der Erfolg gegen den Tabellenletzten Hennersdorfer SV war schön und flott. Das zweite Spiel brutal intensiv, ging an die Substanz und schmerzte zum Schluss. Gerade deshalb, ein unerwarteter Erfolg gegen den bis dato Tabellenvierter 1. VV Freiberg. Borna nahm erstmals wichtige sechs Zähler am Stück für die Tabelle mit und erreichte nach 14 Spielen die Erfolge drei und vier, verblieb allerdings auf dem ersten Abstiegsplatz mit 13 Punkten. Das rettende Ufer war zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Punkte entfernt. Der Einheitjubelkreisel drehte sich an diesem Tag zum letzten Mal in der Spielzeit. Die letzten beiden Spiele der Saison gingen auch mit einer Niederlage einher.

Das vorletzte Spiel der Saison absolvierten die Einheitmänner in der Messestadt Leipzig. Die L.E. Volleys IV gaben die Heimspielstätte frei und brachten Borna die Niederlage bei. Die 1:3 Niederlage war schnell da (23:25, 25:23, 21:25, 14:25). Die Leipziger Gastgeber waren über den Erfolg übersichtlich gelaunt, keine Selbstverständlichkeit. Leipzig musste ab dem dritten Satz in die Vollen gehen und in Qualität spielen. Borna ließ hinten raus stark nach, hatte trotzdem Spaß, bewies Moral. Im vierten Durchgang war die Situation fast aussichtslos, Einheit hatte nichts dagegen zu stellen und musste einen Nackenschlag hinnehmen.

Vor der letzten Partie der Spielzeit war der Zwangsabstieg in die Bezirksliga Leipzig für SV Einheit Borna amtlich. Nach 76 Spielminuten gewann SV Reudnitz II mit 3:1 (24:26, 25:11, 25:11, 25:19) und das Kapitel Sachsenklasse West wurde abgeschlossen. Borna konnte trotz Erfahrung, Fitness, Talent und ausgetüfftelter Taktik nichts aus dem Reudnitzer Revier entführen. Im ersten Satz war Reudnitz nach einem 03:08 Rückstand gefordert, konnte sich nicht mehr vorbeipirschen. Borna schloss knapp vor dem Ziel mit einem Erfolgsangriff ab. In Satz zwei und drei nur noch Bornaer Volleyballgewürge. Einheit verlor den Spielfaden. Beide schnellen Satzverluste führten nach einem gesteigerten vierten Satz zu einem unweigerlichen Heimsieg der Reudnitzer Gastgeber. Borna spielte von Beginn an im Rahmen der Möglichkeiten, hatte Spaß, Grundordnung, Spielwitz und konnte unerwartet des ersten Satz wuppen. Jungzuspieler Max Rohrberg wurde so weit wie möglich im Stellungsspiel unterstützt. Den Rest erledigten seine Mitspieler und der Gegner. Den ersten und einzigen Satz gewonnen, wie so oft in dieser Saison, am Ende wieder keine Punkte für die Tabelle.

Spielstatistik SV Einheit Borna im Ligabetrieb:

1. TSG Markkleeberg II = 2 Niederlagen – 0 Punkte
2. VSV Oelsnitz II = 1 Sieg / 1 Niederlage – 3 Punkte
3. SV Reudnitz II = 2 Niederlagen – 0 Punkte
4. SV Textima Süd Chemnitz = 2 Niederlagen – 1 Punkt
5. 1. VV Freiberg = 1 Sieg / 1 Niederlage – 3 Punkte
6. SV Chemnitz Harthau II = 1 Sieg / 1 Niederlage – 3 Punkte
7. L.E. Volleys IV = 2 Niederlagen – 0 Punkte
8. SV Einheit Borna
9. Hennersdorfer SV = = 1 Sieg / 1 Niederlage – 3 Punkte

Sachsenpokalbetrieb SV Einheit Borna Saison 2018 / 2019:

Mitte Dezember nahm Borna im Sachsenpokal 1.Runde das Los gegen den SV Blau-Gelb Stolpen (Bezirkspokalsieger aus Dresden) an. Doch am Ende stand das Pokalaus gegen Stolpen – 3:2 (25:20, 07:25, 14:25, 26:24, 15:10) aus Sicht der Randdresdener. Die Niederlage war nicht ganz unverdient, bei gleichzeitiger Gratulation an hoch motivierte Stolpener. Das Spiel stand für Borna im vierten Satz mit 24:24 auf der Kante. Das qualifizierte Schiedsgericht pfiff ein Ding in grenzenloser Sichtweite zu Lasten Einheits. Der Anschluss danach ging vollständig in die Turnhose. Stolpen wie im Rausch, brachte leichte Bälle im fünften Satz auf dem Einheitquadrat unter und feiert nach zwei laschen Sätzen den Spielsieg. Ein Unding!
Im siebten Sachsenpokaljahr ging Borna nach der ersten Runde baden. Gegen Stolpen war ein Sieg möglich, sowohl auch wahrscheinlich. Doch die entscheidenden Spielsituationen meisterte der Gastgeber mutig und frech. Beide Teams schenkten sich nichts. Bornas zweiter und dritter Satz reparierte die Sünden des ersten Durchgangs. Danach ging Stolpen aus sich heraus und Borna in sich. In Auswertung der der kleinen Punkte hatte Einheit deutlich die Nase vorn, 104:87. In den Sätzen vier und fünf spielte sich der Bezirksligist aus Dresden zurück und ließ keine Luft an den Spielerfolg. Ein erneuter moralischer Treffer in der Winterpause für Borna.

Ausblick über den Sommer 2019:

Die Auf- und Absteigerkonstellationen werden in den kommenden Wochen bis Mitte Juni zum Staffeltag festgezurrt. SV Einheit Borna wird weiter fleißig trainieren und sich für die kommende Spielzeit rüsten. Ob und wie weitere personellen Veränderungen eintreten, wird sich zeigen. Die Mannschaft lebt und wird reifen. Jede potentielle Verstärkung wird sehr gern und unbedingt in die Mannschaftsstruktur eingebunden. Als Ansprechpartner zu inhaltlichen Fragen steht Stefan Wolf (0173/144 93 78) zur Verfügung.

SV Einheit Borna bedankt sich ausdrücklich bei allen Sponsoren, treuen Fans und Freunden sowie dem Trainer und Betreuerstab für die Unterstützungen jeglicher Art.

Die Mannschaft der abgelaufenen Saison:

Thomas Niemetz (C), Olaf Eberhardt (T), Andre Manig, Mathias Peitzsch, Tony Scheibner (L), Jan Tetzlaff, Sascha Rohrberg, Niklas Bohne, Denny Büttner, Thomas Naumann, Max Rohrberg, Stefan Wolf.

Geschrieben von: Stefan Wolf
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