Ein hartes Stück Arbeit (<#field:views#>)

Volleyball, Sachsenklasse West, Herren I

05
Mrz
2017
Ein hartes Stück Arbeit
SV Einheit Borna - SV Union Milkau
3:0
20:25, 22:12, 25:17, 25:14
Dinterschule
40 Zuschauer, 82 Spielminuten
SV Einheit Borna - TSG Markkleeberg von 1903 II 
3:2
25:23, 21:25, 22:25, 25:17, 15:12
Dinterschule
40 Zuschauer, 118 Spielminuten

Einheit Borna musste erst zum zweiten Mal in dieser Saison im Tiebreak die Entscheidung erzwingen. Gegen den Tabellenersten gab es im Januar zuhause eine 2:3 Pleite. Gegen den Tabellenletzten wurde nach einem 1:2 Rückstand nach Sätzen, das Spiel zum 3:2 Erfolg umgebogen. Die Markkleeberger Mannschaft spielte aggressiv gegen den Ball, risikoorientiert und impulsiv mit dem Ball, immer den kühlen Kopf bewahrend und wollte sich am Drittplazierten aus dem Tabellenkeller hochziehen. Trotz aller Enttäuschung der TSG Mannschaft - die Mission gelang. Einen wichtigen Punkt ergatterten die Männer bei noch vier verbleibenden Partien. Mit der in Borna gezeigten Form schaffen sie den Ligaverbleib.

SV Union Milkau, als Vorletzter der Tabellenwertung, donnerte alle Körner im ersten Satz raus. Einheit wurde kalt erwischt und scheiterte an miserabler Blockquote und Abwehrverhalten. Die Milkauer spielten unter der Führung ihres Diagonalangreifers Sperling wild und verwegen. Sein linkes Pfund und das Glück des Tüchtigen ließ Borna die Spielkontrolle entreißen. Doch in der ersten Satzpause wehte der Wind of Change durch die Einheitbank und brachte die Wendewinde. Vier neue Soforthelfer, Bender, Schroth, Szameitat und Schroth mussten eingreifen, um gegen Milkau Land zu sehen. Die Personalrochade funktionierte. Drei Sätze folgten in bester Konsistenz zum 3:1 Spielerfolg.

1.Spiel SV Einheit Borna – TSG Markkleeberg von 1903 II
1. Satz: 00:02; 03:05; 09:10; 15:12; 18:15; 21:19; 25:23
2.Satz: 00:01; 05:03; 07:06; 10:11; 13:13; 17:16; 19:20; 21:21; 21:25
3. Satz: 00:02; 03:06; 09:10; 12:14; 14:16; 15:19; 16:21; 22:25
4. Satz: 01:01; 04:04; 08:05; 13:08; 16:12; 22:16; 25:17
5. Satz: 00:01; 02:03; 04:04; 07:08; 09:10; 10:11; 12:12; 15:12

Das TSG Team war mit zwölf Spielern angereist und sich des dringenden Punkteerfolges bewusst. Ehemalige Regionalspieler verstärken mittlerweile die Mannschaft um die punktearme Halbserie vergessen zu lassen. Wie schon im Hinspiel war der Erfolg für Borna nicht mühelos. Die TSG Gegenwehr war aktuell und leistungsgerecht wesentlich größer. Mit zunehmender Spieldauer ergriffen die Gäste das Heft des Handelns und Borna ließ stark nach, drohte am Ende sogar leer auszugehen. Doch die Einheitbank ist gut besetzt und genau dann leistungswirksam wenn gefordert. Im vierten Satz stand Mittelblocker Deutscher an der Grundlinie und spielte fünf Schlingeraufschläge vom Spielstand 08:05 zu 13:05 auf Markleebergs Rauschenbach. Fünf Zähler am Stück legten die Gäste aufs Kreuz. Selbstvertrauen und Sicherheit auf der SVE Seite waren wieder messbar. Wichtige Leistungspunkte stellten die Vorzeichen auf den Satzausgleich zum 02:02. Im Entscheidungssatz stand Borna hinten dicht und kam vorne schnell raus. Der Spannungsbogen war extrem straff. Erst zum Satzende 12:12 führten zwei wichtige Aufschläge und die Verwertung der einheitschen Vordermannschaft zum Tageserfolg und freudvollem Jubelkreisel.

2.Spiel SV Einheit Borna – SV Union Milkau
1. Satz: 00:01; 01:06; 05:08; 09:11; 13:17; 15:19; 17:23; 20:25
2. Satz: 01:01; 06:03; 09:07; 11:10; 16:11; 25:12
3. Satz: 04:01; 06:03; 08:07; 18:10; 22:13; 25:17
4. Satz: 01:01; 05:03; 11:07; 13:10; 16:12; 24:13; 25:14

Milkau zeichnet das situative Stellungsspiel, die Ballgier in der Feldabwehr und raffinierte Ballbehandlung aus. Genauso glatt war Milkau im ersten Durchgang und leider für Borna nicht zu greifen. Immer wieder gelang es der SVUM Mannschaft die Bälle am Einheitblock vorbeizuschieben oder tuschieren zu lassen. Ein irres Geknorze am Netz. Und wenn das nicht mehr hilft, ist da noch puristische Angriffsgewalt der Milkauer Lebensversicherung – Michael Sperling. Kurz und trocken kachelte er die Bälle in das Einheitfeld, die sehr schwer zu verteidigen waren. Folgerichtig ging der erste Durchgang für Borna flöten. Mit o.g. Wechseltätigkeiten griff Bornas Trainer Uhlmann ein, um die Hängepartie zu beenden und seine Männer aus dem Leistungsloch zu holen . Einheit wurde erwartungsgemäß dominanter, ließ den Stolperstart vergessen und hielt jetzt spielfreudig drauf. Die Zuschauer sahen Einheits Aufwärtstrend gegen Milkaus Abwärtstrend. Milkau konnte sich nicht vom Dauerdruck befreien und wurde zu Fehlern unter Bornas Sprungaufschlägen gezwungen. Die Sätze zwei bis vier waren eine deutliche rot-weiße Angelegenheit. Borna ging mit purer Freude zum Erfolg voran und ließ die Gäste in offensichtlicher Ernüchterung kaum noch zu einem Abschluss kommen. Spielende und Dank an Gäste und Einheitfans.

Fazit zu beiden Heimspielen:
Bornas Spieler der Spiele waren Deutscher und Szameitat. Beide übernahmen Verantwortung und legten wichtige Leistungspunkte vor.
Nach acht Heimspielen stehen sieben Heimsiege. Eine vorzeigbare Bilanz. Unter den Augen von knapp 40 Zuschauern und gewaltigen Trommlern war es ein runder Heimspieltag den den dritten Tabellenrang fixierte. Bornas Restprogramm wird mit Plauen und Tubine Leipzig Ende März, Anfang April absolviert. Die derzeitige Tabellenplatzierung (Platz 3 / 30 Punkte) wird sich höchstwahrscheinlich nach unten, gegenüber dem Verfolger Textima Chemnitz (Platz 4 / 18 Punkte nach 12 Spielen), nicht mehr verändern. Nach oben hingegen, ist bei zwei Gesamterfolgen noch etwas machbar. Chemnitz Harthau (Platz 2 / 30 Punkte nach 13 Spielen) kann aktuell noch überholt werden.

Besten Dank zur Unterstützung allen Helfern, Fans und Gästen zum Heimspieltag.

Geschrieben von: Stefan Wolf
Es spielten gegen SV Union Milkau: Thomas Niemetz (C), Karl Uhlmann (T), Andre Apel (L), Steffen Bender, Felix Deutscher, Matthias Elitzer, Olaf Eberhardt, Michael Gerth, Stefan Hein, Thomas Naumann, Tim Reichenbach, Jens Szameitat, Sebastian Schroth, Jan Tetzlaff, Stefan Wolf.
Es spielten gegen TSG Markkleeberg von 1903 II : Thomas Niemetz (C), Karl Uhlmann (T), Andre Apel (L), Steffen Bender, Felix Deutscher, Matthias Elitzer, Olaf Eberhardt, Tommy Gerlach, Michael Gerth, Stefan Hein, Thomas Naumann, Tim Reichenbach, Jens Szameitat, Sebastian Schroth, Jan Tetzlaff, Stefan Wolf.
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