Eine Niederlage, ein Sieg - dennoch hinter den Möglichkeiten geblieben (<#field:views#>)

Volleyball, Bezirksliga, Damen II

22
Nov
2017
Eine Niederlage, ein Sieg - dennoch hinter den Möglichkeiten geblieben
SV Einheit Borna - TSV Rackwitz
3:1
25:15, 23:25, 25:21, 25:14
SH Borna Ost
30 Zuschauer, 85 Spielminuten
SV Einheit Borna - TSV Leipzig 76 II
1:3
25:22, 20:25, 19:25, 18:25
SH Borna Ost
15 Zuschauer, 92 Spielminuten


Am vergangenen Samstag lud die zweite Damenmannschaft zum Volleyball auf heimischen Boden. Neben den Fans verschlug es auch den TSV Leipzig 76 II und den TSV Rackwitz in die Sporthalle Ost nach Borna.

Spiel 1 TSV Leipzig 76 II

Das Maß aller Dinge stellen momentan die Leipziger. Entsprechend angespannt war die Lage auf der bornaischen Seite.
Doch es lief für den Sechser. Mit Unterstützung der Libera Lisa Winkler konnte schon nach kurzer Zeit ein kleiner Vorsprung von 09:05 bejubelt werden. Die Außenangreifer Noll und Schindler wärmten die Angriffsschulter erst mit cleveren Legern auf. Doch so schnell ließ sich Leipzig natürlich nicht abhängen. Punkt für Punkt näherten sie sich an. Trainer Franz nahm einen Wechsel bei 21:21 vor und tauschte Schindler gegen Wolf. Und es funktionierte. Diagonalangreiferin Kraft knallte nach 22 Minuten den Ball auf den gegnerischen Boden. (25:22)

Der zweite Satz startete mit 1:0 für Borna, doch leider war dies auch die einzige Führung. Leipzig zog über die Stationen 09:06 und 21:14 Auf und Davon. Auch die Einwechslungen von Eisele (Arendholz) und Wolf brachte nur eine kurzzeitige Besserung. Leipzig fand immer eine Lücke im Block und ließ die Mitten Lungwitz und Deutsch alt aussehen. Doch die Feldabwehr um Winkler kämpfte und Zuspielerin Danz rannte Meter um Meter. Mit 25:20 ging der Satz zwar nach Leipzig, doch Borna biss sich fest bis zum Ende.

In veränderter Aufstellung betrat Borna erneut das Spielfeld. Michael wechselte für Deutsch und van Orsouw für Danz. Der Anfang verlief gut, doch leider waren die Aufschläge seitens des Sechsers nicht gefährlich genug, so dass es für Leipzig ein Leichtes war, diese unter Kontrolle zu bringen und in einen Konter zu verwandeln. Borna wehrte sich dennoch entschieden und konnte immerhin ein 19:25 zaubern.

Trainer Franz mahnte zur Wachsamkeit und tatsächlich startete Danz mit starken Aufschlägen. Doch es sollte wieder nur ein kurzes Vergnügen werden. Leipzig erhöhte den Druck auf den Block und die Annahme. Die Einheit versuchte zu kämpfen, doch kein Kraut war gewachsen, um durchschlagende Ergebnisse zu erzielen. Mit 25:18 ging das Spiel an den TSV Leipzig 76 und Borna vorerst in die Mittagspause.


Spiel 2 TSV Rackwitz

Nach einer kleinen Stärkung und einer Manöverkritik ging es 16:40 Uhr erneut auf das Parkett. Borna wechselte die Aufstellung. Maslennikova übernahm die Liberaposition, Deutsch den Diagonalangriff und Michael den Mittelblock. Doch der Satz startete mit Verwirrung, so dass es kurzzeitig sogar 04:08 stand. Doch dann kam Kapitänin Deutsch an den Aufschlag. Mit unglaublichen 13 Aufschlägen waren alle Sorgen schnell vergessen. Van Orsouw setzte ihre Angreifer zudem glänzend in Szene und der Satz ging mit einem überragenden 25:15 an die Heimmannschaft.

Hochmotiviert ging es nur 3 Minuten später weiter. Die Aufstellung blieb unverändert. Doch Rackwitz wollte sich nicht so einfach ergeben. Immer im Nacken und letztlich sogar vornweg zog der TSV. Bei 20:20 wechselte Noll für Deutsch, doch es half nichts. Mit 25:23 ging der Satz knapp nach Rackwitz.

Wieder mahnte Trainer Franz zur Vorsicht. Nicht nachlassen, hieß die Devise. Libera Maslennikova arbeitete wie der Teufel in der Feldabwehr und es stellte sich schnell Erfolg ein. Die Mitten Lungwitz und Michael konnten immer besser den gegnerischen Angriff entschärfen und über die Stationen 16:13 und 23:20 zeichnete sich eine positive Tendenz ab. Diese hielt bis zum Schluss und der Satz endete mit 25:21.

Im nunmehr 8. Satz des Tages startete Borna mit Kraft und Eisele im Außenangriff. Diese waren mittlerweile mit dem gegnerischen Block vertraut und nutzten diesen clever aus. Dementsprechend stand schnell ein 4:0 auf der Punktetafel. Bei 18:10 wechselte Eisele gegen Schindler und weiter ging das muntere Treiben. Sehenswerte Angriffe kamen nun auch über Mitte. Doch nicht nur hier überzeugten die beide Schnellstarter. Harte Aufschläge seitens Michael und ein nicht schöner, aber seltener Überkopf-Angriff von Lungwitz brachte den Satz mit 25:14 zu Ende.


Fazit

Die Einheit konnte wichtige Punkte sammeln, blieb aber insgesamt hinter ihren Möglichkeiten. Ein zweiter Tagessieg lag im Rahmen des erreichbarem. Dennoch wurde gegen die Tabellenführer ein starkes Spiel gezeigt.
Nun heißt es: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und alles beginnt von vorn. Dementsprechend Training, Training und nochmal Training.

Geschrieben von: Alexandra Deutsch
Es spielten gegen TSV Rackwitz: Ninett Lungwitz, Lena Michael, Mariia Maslennikova, Lisa-Marie Schindler, Franziska Wolf, Alexandra Deutsch, Elke Eisele, Emilia Kraft, Svenja van Orsouw, Susan Danz, Melanie Noll, Lisa Winkler
Es spielten gegen TSV Leipzig 76 II: Ninett Lungwitz, Lena Michael, Mariia Maslennikova, Lisa-Marie Schindler, Franziska Wolf, Alexandra Deutsch, Elke Eisele, Emilia Kraft, Svenja van Orsouw, Susan Danz, Melanie Noll, Lisa Winkler
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