Einheit weit unter Normalform (<#field:views#>)

Volleyball, Regionalpokalqualifikation, Damen I

11
Sep
2017
Einheit weit unter Normalform

Zusammenfassung
Dresdner SC 1898 II - SV Einheit Borna
3
:
0
25
:
9
25
:
22
25
:
20
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regionalpokalqualifikation
DSC - Trainingshalle
10 Sep 2017
30
Zuschauer
67
Minuten
Am vergangenen Sonntag reisten die Einheit-Mädels in die Landeshauptstadt zur zweiten Vertretung des Dresdner SC. Ziel war das Regionalpokalfinale zu erreichen, um dort gegen den USV Jena um den Einzug in die DVV-Qualifikationsrunde zu spielen, was einem Regio-Team normalerweise vorenthalten ist. Grund dafür ist, dass die Dritt- und Zweitligisten wie die Dentalservice Gust Volleys Chemnitz, der Dresdner SSV oder der VV Grimma Aufwand und Mühe scheuen, um später gegen die Bundesligisten eh den Kürzeren zu ziehen. Ganz nebenbei hat der Pokal aus diesem und aus organisatorischen Gründen an Attraktivität eingebüßt. Auf gut deutsch: „Er wird stiefmütterlich behandelt, auch seitens des Sächsischen Sportverbands Volleyball (SSVB). Hinweise und Ideen wurden bisher erfolgreich ignoriert.

Nun zum Sportlichen. Einheit wollte an die guten Leistungen vom Glück-auf-Turnier und im Trainingslager anknüpfen. Doch es fehlten auch wichtige Akteure, um flexibel auf den Spielverlauf reagieren zu können. So reiste Borna mit Minikader zum verstärkten Sachsenligist, der gleichzeitig Titelanwärter Nummer 1 in jener Liga ist. Von Klassenunterschied konnte daher nur auf dem Papier die Rede sein. So war es dann auch. Der DSC war motiviert bis in die Haarspitzen, bereitete sich gründlich auf die Partie gegen Einheit vor, sicherlich auch aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit. Einfache Spiele zwischen beiden Teams gab es nie.

So startete der erste Satz zugleich ausgeglichen und hart umkämpft. Beide Teams präsentierten den ca. 30 Zuschauern einen fulminanten Start mit tollen Ballwechseln. Der 6:6 Zwischenstand offerierte eine ausgeglichene und spannende Begegnung, in der sich Jessika Richter über einen gelungenen Einbeiner freuen konnte und Ina Wildführ mit großer Athletik ihre Gefährlichkeit andeutete. Doch plötzlich riss der Spielfaden und Einheit sah sich im K1 gefangen. Gute Annahmen wurden nicht totgemacht und schlechte Annahmen brachten dem Gegner direkte Punkte. Der DSC spielte sich unter Trainer Peter Hesse förmlich in einen Rausch. Kein einziges Gastgeschenk wurde verteilt. Auch die Einwechslungen von Lisa Heseler und Laura Wünsche änderten nichts an der verheerenden Situation (9:25).

So konnte und sollte es nicht weitergehen. Im zweiten Satz fand Einheit besser ins Spiel. Allen voran sorgte Maxi Klupsch mit ihren gefährlichen Aufschlägen für erste Unsicherheiten beim DSC. Über Mitte punkteten Richter und Christin Bobilow und auch Sandra Stockmeier fand die Lücke in der gegnerischen Feldabwehr. Als beim 16:12 DSC-Coach Hesse den gelben Karton sah, keimte Hoffnung im SVE-Stall. Punktgenaue Annahmen von Claudia Breitkreuz ermöglichten Klupsch ein variableres Zuspiel und Wildführ schoss sich kontinuierlich ein, donnerte einige Granaten aufs DSC-Feld. Beim 18:15 witzelte Breitkreuz einen Außenpass an die Hand der DSC-Diagonalen Vogel, doch der Schiedsrichter wollte oder konnte nicht sehen. Auch die Doppelberührungsquote wurde auf DSC-Seite künstlich niedrig gehalten. Dieses von Coach Hesse beschriebene Momentum nutzte sein Team gnadenlos aus, fesselte Einheit neuerlich im K1 und finalisierte zum 22:25.

Ärgerlich, denn dieser Satz gehörte eigentlich den immer besser ins Spiel kommenden Bornaerinnen. Ähnlicher Verlauf dann im dritten Satz. Klupsch und Stockmeier setzten die DSC-Annahme immer mehr unter Druck, die Fehlerquote im DSC-Angriff stieg immer weiter an. Wildführ fand immer öfter die Lücke und so führte Einheit verdient mit 12:8. SVE-Coach Sebastian Schroth sah sein Team jetzt mit einem leichten Vorteil ausgestattet. Doch diese spielerische Überlegenheit wurde durch Abstimmungsprobleme zerstört. Im Prinzip war die Aufholjagd des DSC hausgemacht. Dankebälle kamen nicht vor, Feldzuspiele verfehlten ihr Ziel und zunehmend ging auch die stabil gewordene erste Annahme flöten. Nach einem 15:15 zu Satzmitte kippte das Spiel endgültig in Richtung DSC, die sich die Chance zum 20:25 nicht entgehen ließen.

Fazit: Glückwunsch an den DSC für eine starke Leistung und den Einzug ins Regionalpokalfinale. Mögen sie Sachsen würdig gegen Thüringen vertreten. Für Einheit bleibt die Erkenntnis: „Das war nix“. Eine Woche bleibt nun Zeit, um sich auf den Ligaauftakt gegen die L.E. Volleys vorzubereiten. Das Heimspiel soll zum Event mit Fangrillen und Tombola werden und dazu gehört eine entsprechende Leistung des Einheit Teams. Klupsch & Co sind gewillt entsprechend beizutragen und Punkte einzufahren. Der Saisonauftakt kann kommen! Wir freuen uns darauf.

Geschrieben von: Sebastian Schroth
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Ina Wildführ, Laura Wünsche, Claudia Breitkreuz, Maria Mateev (L), Lisa Heseler, Christin Bobilow, Sandra Stockmeier und Jessika Richter.
Kommentare:
05
Okt
2017
18:57

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